KULTURATIONOnline Journal für Kultur, Wissenschaft und Politik
Nr. 22 • 2019 • Jg. 42 [17] • ISSN 1610-8329
Herausgeberin: Kulturinitiative 89
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ThemaKulturation 2/2003
Deutsche Kulturgeschichte nach 1945 / Zeitgeschichte
Franziska Hornbogen
„Halb- Weltsicht“.
Die DDR- Weltoffenheit während der X. Weltfestspiele
Zur Einführung

In der Grundkonzeption der X. Weltfestspiele wurde das Hauptanliegen festgelegt, dass die internationalen Treffen und Begegnungen während der Festivaltage zu „Stätten des Erfahrungs- und Informationsaustausches sowie der gegenseitigen Kontakte für weitere gemeinsame Aktionen der Jugend“ werden sollten. Ebenso wurde gefordert, dass jene X. Weltfestspiele dazu beitrügen, zwischen den ausländischen Gästen und der DDR- Bevölkerung herzliche Verbindungen herzustellen. Ein grundlegendes Problem aber schon in der Vorbereitung und später auch in der Durchführung war, dass die Offenheit, insbesondere die Internationalität, auf ein kontrollierbares Maß beschränkt wurde. Wie inszenierte die DDR- Führung ihre Weltoffenheit? Welche Absicht verbarg sich hinter den restriktiven Öffnungen nach Außen?

In der Januarausgabe 1973 der Zeitschrift „Das Magazin“ definierte Eberhard Heinrich den DDR Bürger und gibt uns heute damit vielleicht eine Erklärung: „Dieses Jahr wird schließlich, und hier kommt zu alledem ein Spezifikum für die DDR und ihre Bürger hinzu, das Jahr der weltweiten Anerkennung unseres Staates sein. Über zwei Jahrzehnte hat sich der Imperialismus mit der Existenz des sozialistischen deutschen Staates nicht abfinden wollen. Jetzt muß er dessen Souveränität, Unabhängigkeit, Territorium und Grenzen selbst anerkennen, wenn er nicht von dem mächtigen Zug der Zeit überrollt werden will. (...) Das veränderte Kräfteverhältnis wird also künftig auch an den Vertretungen aus aller Welt in der Hauptstadt der DDR abzulesen sein. Dies vor Augen, werden sich die Bürger dieses Landes aber um so deutlicher bewusst sein, wer sich von Anfang an und in den vergangenen Jahren an ihrer Seite befand, (...). Die Welt näher vor Augen, werden sie noch genauer und deutlicher erkennen, was das Wichtigste, das Ausschlaggebende in unserer Zeit ist, wodurch sich der Gang der Dinge zum Positiven veränderte und weiter verändert: durch Aufstieg, Kraft und Einfluß des Sozialismus. Daran wiederum mitzuwirken, ist Auftrag und Bedürfnis des DDR- Bürgers im Jahre 73.“/1/

Die Festivalatmosphäre wurde von vielen Teilnehmern als ambivalent beschrieben. Einerseits schöpften nicht nur die Jugendlichen Hoffnung auf Veränderung hinsichtlich der Öffnung der DDR gegenüber der Welt aus den Vorbereitungen und dem Aufwand, der für die Tage in Berlin betrieben wurde. Die FDJ hatte in den Monaten vor den Weltfestspielen einen enormen Zulauf, nicht zuletzt auch aus dem Grund der angeblich erweiterten Möglichkeiten innerhalb der Kultur. Andererseits fühlten viele FDJler den dauerhaften Druck, „eingereiht“ zu werden, aber die Vorbereitungen der Weltfestspiele wurden von vielen genutzt, um sich künstlerisch und anderweitig zu betätigen. Doch wie in jugendpolitischen Parteibeschlüssen üblich, standen in den Konzeptionen des Vorbereitungskomitees die Fragen der Bewusstseinsbildung im Vordergrund. Unliebsame Zwischenfälle sollten von vornherein ausgeschlossen werden, Kontakte zu ausländischen Teilnehmern wurden geplant. Der Geist der ostdeutschen Jugend wurde auf den „Festivalkurs“ zugeschnitten. Die Ansätze einer jugendpolitischen Wende sollte verfestigt werden, aber auch genutzt werden, um die Jugend noch stärker in die sozialistische Gesellschaft einzubinden. Die Form der Vorbereitungen und der Durchführung der DDR- Jugend auf die X. Weltfestspiele glich in der Organisation einer Kampagne, worunter die Glaubwürdigkeit des Festivals als ein weltoffenes Jugendtreffen litt. Damit war die Möglichkeit eines Blickes nach außen, einer Kommunikation unter den verschiedenen Nationalitäten, auch nach den WFS fortgeführt, von Beginn an sehr begrenzt. Wie empfand die junge DDR- Generation diese organisierte Weltoffenheit, wie stand sie zu ihrer Heimat?


Die FDJ- Vorbereitung der Jugend auf die Weltfestspiele und die damit verbundenen ausländischen Kontakte und die Inszenierung von Internationalität der DDR- Führung

Angesichts der Auswahl und der Übernahme westlicher Idole traute die SED- Regierung ihrer Jugend nicht. Im Beschluss der 4. Tagung des Zentralrates der FDJ im Februar 1972 forderte man, den Schwerpunkt aller Aktivitäten und Initiativen in der Vorbereitung der X. Weltfestspiele darauf zu setzen, die Jugend „zu klassenbewussten Sozialisten zu erziehen, die sozialistisch arbeiten, lernen und leben“/2/. Das X. Festival bot die Möglichkeit, die junge DDR- Bevölkerung im Sinne von FDJ und Partei zu beeinflussen. Jener sozialistische Staat, der seine Nachfolgegeneration an sich binden wollte, legte großen Wert auf eine internationale Erziehung. Beliebte Termini waren hierbei „Solidarität“ und „Völkerfreundschaft“. Nun ging es in der Erziehung hauptsächlich um die richtige Anwendung dieser Begriffe, besonders während der X. Weltfestspiele. Das Politbüro forderte im Beschluss vom 20. April 1972 eine Intensivierung des „FDJ- Studienjahres“. Um die Aufnahmebereitschaft in die FDJ zu erhöhen, sollten die Alltagsfragen der Nachwuchsgeneration stärker berücksichtigt werden. Doch vor allem forderte die Partei verstärkt eine antiwestliche Propaganda des Jugendverbandes. Wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung auf die Weltfestspiele waren für die FDJ die Selektierung und Einweisung der Festivaldelegierten sowie ihrer „Chefbetreuer“ im Sinne einer antiimperialistischen, vor allem aber sozialistischen Jugend. Im Abschlussbericht der Hauptabteilung Großveranstaltungen der FDJ heißt es hierzu auswertend: „Wichtige Voraussetzung für den Erfolg war die intensive politisch-ideologische Arbeit mit diesen Kollegen.“/3/ Nicht zuletzt durch die Warnung der Jugendabteilung des ZK der SED im Juni 1972 vor „sektierischer“ Gruppen (so zum Beispiel Maoisten) ausgelöst, wurden die internationalen Treffen schon von Vornherein ideologisch gelenkt. „Wir müssen im klaren sein, dass im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Weltfestspiele die Auseinandersetzung mit ideologischen Plattformen und Auffassungen verschiedener Strömungen der Jugendbewegung in den kapitalistischen Ländern und den jungen Nationalstaaten eine Rolle spielen wird.“/4/Schließlich wollte man durch die Diskussionen unter den DDR- Bürgern und den internationalen Teilnehmern auch eine Offenheit demonstrieren. Für die Organisatoren bedeutete dies, die Konversationen trainieren und dirigieren zu müssen, um nicht die Kontrolle über die proklamierte Solidarität und Völkerfreundschaft zu verlieren. In der Auswertung des Zentralinstitutes für Jugendforschung „Jugend und Internationalismus“ wertete man diese Anstrengung folgendermaßen aus: „Insgesamt haben die Vorbereitungen des Festivals und das Festival selbst den Jugendlichen Anregungen gegeben, ihre marxistisch- leninistischen Kenntnisse zu erhöhen und sich darin zu üben, überzeugend zu diskutieren und zu argumentieren.“/5/

Das Konzept für die X. Weltfestspiele der DDR- Führung war ein Gemisch aus sozialistischer, bürgerlicher Hochkultur, das die Präsentation des Arbeiteralltags einschloss, und der Hervorhebung tradierter Volkskunst, wobei als Beispiel hierfür ganz besonders die russischen und ungarischen Volkstänze und die Freiheitssongs sozialistischer Länder hervorzuheben sind. Alles in allem suchte man sich Präsentationsformen, die eher als propagandistische Demonstrationen zu bezeichnen waren als ein friedliches Näherbringen von unterschiedlicher Kultur. Das gesamte Festival war nach dem Konzept für DDR- Großveranstaltungen organisiert: Konferenzen, Seminare, und Massenmeetings mit schon vorher ausgewählten Teilnehmern zu ausgesuchten, sich immerfort an den Festivaltagen wiederholenden Themen wie „Kampf gegen Herrschaft der Monopole“, „für Aktionseinheit“, „Frieden und sozialistischer Fortschritt“. Den entscheidenden Anteil hatten die Eröffnung, die Demonstrationen sowie die Ehrung der sowjetischen Soldaten in Treptow, die besonders gründlich „unter Berücksichtigung der Massenwirksamkeit“/6/ vorbereitet wurden. Für diese Events bestätigt die Hauptabteilung Großveranstaltungen in der Nachbereitung: „Die Veranstaltung war emotional sehr wirkungsvoll und erreichte ihr Ziel im vollen Umfang.“/7/ In der Gestaltung der Stadt übertraf man sich in der Buntheit, die fröhlich und international einladend wirken sollte und die die DDR- Besucher häufig als sehr positiv erwähnten (empfanden sie doch ihre Hauptstadt in normalen Zeiten als eher grau). Natürlich steckte auch hinter all den Spruchbändern mit Parolen, den bunten Flaggen und Wimpeln und den propagandistischen Plakaten eine Methode. In der Planung der „Sichtagitation“ hieß es: Das Ziel sei es, „...eine komplexe einheitliche Aussage in allen Gestaltungsebenen zu erreichen, die die jugendlich- optimistische und kämpferische Atmosphäre der fortschrittlichen Jugend der Welt widerspiegelt.“/8/ Die international ansprechenden Ausstellungen, das Proklamieren von Solidarität und wachsender Weltoffenheit sollte seine Wirksamkeit nicht verfehlen. Die Hauptabteilung „Internationale Treffen“ wertete dieses Bemühen im Nachhinein positiv aus: „Das politische Programm der X. Weltfestspiele unterstrich die gewachsene Breite und die sich vertiefende politische Klarheit der antiimperialistischen Solidaritätsbewegung innerhalb der nationalen und internationalen sowie regionalen Jugend- und Studentenbewegung.“/9/

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Darstellung einer (im Grunde genommen partiellen) Weltoffenheit der DDR ein externes wie auch ein internes Ziel hatte. Einerseits wollte die DDR- Führung der Welt zeigen, welchen Stellenwert der Jugend in ihrem Staat innerhalb des sozialistischen Kampfes für Frieden und Solidarität zugemessen und dass sie ernstgenommen wird. Andererseits diente dieses Unterfangen auch der normativen Vorgabe für die DDR- Jugend. Sie bekam demonstriert, wie sie im Idealfall zu sein, zu denken und zu handeln hatte.


Die Ergebnisse der Studie „Jugend und Internationalismus“ des Zentralinstitutes für Jugendforschung im Vergleich zu den Realitäten und Emotionen der internationalen Begegnungen

Aber wie sahen die internationalen Begegnungen in der Realität aus? Wie empfanden die jungen DDR-Bürger die Weltfestspiele und ihre propagierte Weltanschauung? Zunächst zur offiziellen Beurteilung: Die meisten der Jugendlichen, so ergab eine Studie des Zentralinstitutes für Jugendforschung „Jugend und Internationalismus“ im Februar 1974, waren von der jugendgemäßen Atmosphäre des Festivals, der aktiven Solidarität beeindruckt. Weiterhin stellte diese Studie fest, dass die teilnehmende Jugend die politische Wirksamkeit als äußerst positiv beurteilte, vor allem aber bewerteten 70% der Befragten/10/ die Weltfestspiele als ein gutes Beispiel für den freien Austausch von Meinungen und Informationen zwischen der sozialistischen DDR und den kapitalistischen Ländern. Gleichzeitig wird aber auch erwähnt, dass der überwiegende Teil nur kurze oder flüchtige Treffen erlebte. Die politischen Diskussionen hätten den Eindruck der Jugendlichen vom Festival wesentlich bestimmt. Eine Definition dieser Jugendlichen macht diese Feststellung verständlich: junge Genossen (59%), Arbeiter (50%) und Funktionäre der FDJ (42%)/11/, also die (aus Angst vor ungenügenden politischen Kenntnissen und mangelnden Fähigkeiten) in der Vorbereitung schon ideologisch Trainierten und Gelenkten. Interessant ist hierbei die Betonung der Einsicht der jungen Nachwuchssozialisten, dass ein Internationalismus ohne Patriotismus nicht einhergehen könne. Als Beweis dafür eine Häufigkeit uneingeschränkt positiver Einstellungen zum Vaterland: 69% der Befragten seien stolz, ein Bürger des sozialistischen Staates zu sein, 76% betonen, die DDR und nicht „ganz Deutschland“ als Heimat zu bezeichnen. Allerdings gaben nur noch 36% (im Vergleich) die Notwendigkeit an, sich auch weiterhin vollständig von der imperialistischen BRD abzugrenzen. Die Statistik von Begegnungen der Festivalteilnehmer mit Gästen anderer Staaten bleibt in der Studie unkommentiert. Möglicherweise passte diese Tabelle nicht in den sonst so positiv ausfallenden Tenor, denn hier wird deutlich: 72% trafen Gäste aus den sozialistischen Ländern, aber 72% trafen sich ebenfalls mit Teilnehmern aus kapitalistischen Staaten. Die Auswertung folgert resultierend: „Entscheidend ist jetzt, dieses gewachsene politische Interesse durch entsprechende Maßnahmen weiter zu fördern.(...)Die Probleme der ideologischen Arbeit mit der Jugend: Die insgesamt politische Entwicklung erstreckt sich nicht gleichsam auf alle sozialistischen Grundüberzeugungen.“/12/

Doch versetzt man sich in den jungen DDR- Bürger, der, so dachten viele, das Glück hatte, an den X. Weltfestspielen teilzunehmen, so stößt man wieder auf eine Ambivalenz. In einer Zeit des Kalten Krieges, in der für die sozialistische Welt fest stand, dass der Kapitalismus die Menschenrechte mit den Füssen trat, in der der Kampf für den Frieden und die Befreiung so bedeutende Positionen einnahm, wie mussten die sich in Kriegsuniformen repräsentierten Staaten aus Afrika, Lateinamerika und Asien sowie eine Angela Davis mit erhobener Faust auf den jungen Ostdeutschen wirken? Der Grundgedanke an Solidarität und Frieden hatte sich verfestigt und man konnte stolz sein, zu der gerechten Seite zu gehören, am Kampf für die Gerechtigkeit und Menschlichkeit teilzuhaben, besser ausgedrückt: man trug zur Stärkung der antiimperialistischen Aktionseinheit der Weltjugend bei, man war ein Teil dessen. Es war großartig, Teilhaber einer Friedensbewegung zu sein. Diese Emotion war unleugbar bei den meisten vorhanden. Da scheint es nur all zu erklärbar, wieso viele ihr Heimatland und den „proletarischen Sozialismus“ vor westdeutschen Angriffen verteidigten. Andererseits bezeugen viele Interviews, die im Nachhinein geführt wurden, dass oft auch über ganz Alltägliches diskutiert wurde. Die Frage, wie es sich in der anderen Hälfte der Welt, im Kapitalismus lebt, beschäftigte die DDR- Kinder genauso (umgekehrt interessierten sich die ausländischen Gäste für das Leben im Sozialismus). Man war neugierig und genoss die Möglichkeit einer weiteren Sicht in die bisher verpönte und unbekannte Welt. Nur schien man ein „besser“ oder „schlechter“ in diesen Gesprächen weitergehend ausschließen zu wollen. Das Gefühl, die Welt mit den Händen greifen zu können, wenn auch nur für ein paar Tage, schürte die Hoffnung auf eine längerfristige Veränderung hinsichtlich der Öffnung der DDR der Welt gegenüber. Ein anderer wesentlicher Grundgedanke darf nicht vernachlässigt werden: Die Weltfestspiele wurde von vielen Teilnehmern als eine grandiose Party empfunden. An Plätzen jenseits der Kontrolle von Staatssicherheit und der immer präsenten „Blauhemden“ (FDJ) fanden die wirklichen Treffen statt, bei denen gemeinsam gesungen, getrunken, getanzt und geliebt wurde. Heute denken die Teilnehmer am ehesten an die Buntheit und die Leichtigkeit des Festivals zurück und vielleicht auch ein bisschen schmerzhaft kommt dann die Erinnerung an das nicht einzulösende Versprechen an den indischen Freund, ganz bestimmt bald nach Kalkutta zu kommen. Doch reisen durfte man weiterhin nur in die sozialistische Hälfte der Welt. Schließlich war doch dem Gros der jungen DDR- Generation der manipulative Hintergrundgedanke der plötzlichen Weltoffenheit bewusst. Sigrid R., ehemalige FDJ- Leiterin aus Pasewalk spricht es 30 Jahre später stellvertretend für viele aus:„Diese Sache mit der Weltoffenheit war sehr weit hergeholt, denn es war keine Weltoffenheit. Die Grenzen zu Westberlin waren ja genauso verschlossen, wie sie immer verschlossen waren. Und die Begegnungen der einzelnen Nationalitäten war sehr gesteuert.“/13/

Also bleibt mir die Schlussfolgerung: auch nach den Weltfestspielen war die Weltanschauung oder Weltsicht der jungen DDR- Generation eben weiterhin leider nur eine „Halb- Weltsicht“!


Anmerkungen

/1/ Heinrich, Eberhard. DDR- Bürger ´73. In: Das Magazin. Heft 1/1973. S. 33.
/2/ Zentralrat der FDJ: Die Aufgaben der FDJ und der Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ zur Vorbereitung der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Berlin, der Hauptstadt der DDR. Beschluss der 4. Tagung des Zentralrates der FDJ vom 29. Februar 1972. Berlin 1972. S. 3.
/3/Abschlussbericht der HA GV. DY 24/7379.
/4/ DY 30/Vorl. 18060.
/5/ Zentralinstitut für Jugendforschung. Jugend und Internationalismus. Leipzig. Februar 1974.
/6/ HA GV DY 24/7379.
/7/ Ebd.
/8/ Abschlussbericht des Operativstabes für Stadtgestaltung der BL der SED Berlin und der Abteilung Stadtgestaltung / Werbung des Organisationskomitees. Berlin. 19.8.1973. DY 24/7717.
/9/ HA Internationale Treffen. DY 24/16468.
/10/ Zentralinstitut für Jugendforschung. Jugend und Internationalismus. Leipzig. Februar 1974.
/11/ Zentralinstitut für Jugendforschung. Jugend und Internationalismus. Festivalstudie III. Leipzig. November 1973.
/12/ ZiJ. Februar 1974. S. 11.
/13/ Ohse, M. D.. Eine Schaufensterveranstaltung. Die DDR im Glanze der Weltfestspiele. In: Ders.. Jugend nach dem Mauerbau. Anpassung, Protest und Eigensinn (DDR 1961-1974), Berlin 2003. S. 353.


Quellen:

Akten des Zentralinstitutes für Jugendforschung. Jugend und Internationalismus, Festivalstudien 1972- 1974.

Grundkonzeption für Gestaltung der politischen Großveranstaltungen während der X. Weltfestspiele. Zentralarchiv der FDJ, DY 24/ 7379.

Abschlußbericht der HA Großveranstaltungen, DY 24/ 7379.

Grundkonzeption für die politischen Veranstaltungen der X. Weltfestspiele. Anlage III, DY 24/ 16468.

HA Internationale Treffen, DY 24/ 16468.

Tagesberichte des Organisationskomitees. (Erich Rau- Leiter des OK der X.WFS), DY 24/ 8646.


Sekundärliteratur:

Ohse, M. D. . Eine Schaufensterveranstaltung. Die DDR im Glanze der Weltfestspiele. In: Ders.. Jugend nach dem Mauerbau. Anpassung, Protest und Eigensinn (DDR 1961-1974), Berlin 2003. S. 339- 356.

Raabe, F. . Positionen aus Ost und West zu den X. Weltfestspielen 1973 in Ostberlin. Zwischen Distanz und Aktionseinheit. In: Ost- West-Informationsdienst des katholischen Arbeitskreises für Zeitgeschichte. Heft 196. 1997. S. 28-39.

Rossow, I. . “Rote Ohren, roter Mohn, sommerheiße Diskussion”. Die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 als Möglichkeit für vielfältige Begegnungen. In: Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR. Berlin 1999. S. 257- 275.

Rossow, I. . „Ketten werden knapper“? Die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1973 im Zeichen scheinbarer Liberalität (Magisterarbeit). Leipzig 2000.

Wolle, S.. Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989. Berlin 1998. S. 164-166.