KULTURATIONOnline Journal für Kultur, Wissenschaft und Politik
Nr. 22 • 2019 • Jg. 42 [17] • ISSN 1610-8329
Herausgeberin: Kulturinitiative 89
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ThemaKulturation 1/2003
Kulturelle Differenzierungen der deutschen Gesellschaft
Tobias J. Knoblich
Soziokultur - im Osten ein erfolgreiches Konzept?
Über Erfolg oder Mißerfolg einer Kulturpraxis im zwölften Jahr der deutschen Einheit verläßlich zu urteilen, ist ausgesprochen schwer, noch dazu, wenn sie mit dem nicht eben faßlichen Begriff „Soziokultur“ operiert. Freilich hängt es immer davon ab, wie man nun die Leistung soziokultureller Akteure definiert und welchen Stellenwert man ihnen im Gesamtspektrum gesellschaftlicher Akteure einräumt. Der anhaltend wirkende „weite Kulturbegriff“ aus der DDR, den die Demoskopen in einem deutsch-deutschen Vergleich 1991 aufzeigten[1] steigerte die Aufmerksamkeit gegenüber Kulturpraxen, die ihn explizit bedienten. Um so aufmerksamer betrachtete man auch die Einführung der Soziokultur in Ostdeutschland, die von den neuen Ländern förderpolitisch wohlwollend flankiert wurde. So besehen ist Soziokultur mehr als das, was etwa die Stadt Zürich auf ihrer Homepage über sie zu sagen weiß: „Soziokultur ist - ganz einfach - die Kultur des Zusammenlebens. Sie kommt meistens prima ohne staatliche Hilfe aus.“[2] Im Osten ist das anders: Soziokultur war und ist ein Begriff, der konkrete breitenkulturelle Arbeit subsumiert und einen bestimmten Impetus demokratischer Selbstermächtigung transportiert. Sie war und ist ein wichtiger Leitbegriff zur Etablierung einer freien Kulturszene und bedarf selbstverständlich erheblicher staatlicher Zuwendungen. Das hat sogar ein katholischer Kulturminister in Sachsen vorbildlich begriffen: alltagstaugliche Bindekräfte in solch einer schwierigen Umbruchsphase konnten wohl kaum durch die Kirchen erzeugt werden, wenn auch gerade die evangelische Kirche das wichtigste Dach für die Artikulation von Protest und Neuorientierung geboten hatte, doch die Kultur, die schon im Zuge der ersten großen Säkularisierungsschübe mit alternativem Sinn handelte, erschien eher als probate Instanz, dem taumelnden Individuum das Sozium vertraut zu halten. Und so war Soziokultur – ein wenig überzogen – kulturpolitisch schon deshalb geadelt, weil sie nah am Einzelnen agiert. Soziokulturelle Zentren, die in der Folge aus unterschiedlichen Vorgängermodellen und Wendeinitiativen wie im Zeitraffer entstanden, entwickelten sich schnell zu gern gesehenen Einrichtungen, die sehr stark auch ein jugendliches Publikum erreichten. Viele mochten sie auch, weil in ihnen ein Stück Bewegung erhalten blieb, die im Zuge der allgemeinen Anpassung verloren zu gehen drohte. Dennoch ist es schwer, die Bemühungen der vergangenen Jahre zu bewerten.

Würde ich jetzt als Verbandsfunktionär vor kulturpolitischen Würdenträgern und Zuwendungsgebern reden, fiele mir die Einschätzung leichter, denn für diese Adressaten gibt es klare Parameter: Evaluation der Förderpolitik unter Einbezug des Aufzeigens nachhaltiger Effekte in Form der Herausbildung einer stabilen Trägerlandschaft und einschlägiger Verbandsstrukturen; die gesellschaftliche Akzeptanz und Wertschätzung der Praxis einmal vorausgesetzt. Das alles kann man für die Soziokultur Ost – Sachsen-Anhalt im Moment noch teilweise ausgeschlossen[3] – ohne weiteres nachweisen. Der Transformationsprozess scheint geglückt, die Phase des Aufbruchs und der Assimilation liegt hinter uns, wir haben Einrichtungen aus staatlicher Trägerschaft in freie Trägerschaften überführt, Kulturhäuser basisdemokratisch umorganisiert, neue Initiativen unterstützt, eine sparten- und generationsübergreifende, beteiligungsorientierte, zielgruppenoffene, aber auch Minderheiten zugewandte Kulturarbeit etabliert, interkulturelle oder jugendhilfliche Angebote integriert, ins Gemeinwesen wirkende, stadtentwicklungsbezogene Projekte durchgeführt und vieles mehr. Wir haben die Projektmethode, ihre Vor- und Nachteile für uns entdeckt, wir haben den Diskurs mit einer mehr oder minder flexiblen Kulturverwaltung auf allen Förderebenen aufgebaut, und wir haben das Subsidiaritätsprinzip lieben und hassen gelernt.

Anfangs hatten wir auch wohlwollend zur Kenntnis genommen, in die Definitionsaura der „kulturellen Substanz“ nach Art. 35 EV zu gehören, wußten aber aus der Physik, daß die Wärme der Korona abhängt von der Distanz zum Zentrum der Strahlkraft. Da wir weit am Rande saßen und sich das Zentrum von einem Kulturbegriff einer im Kern unteilbaren deutschen Nation nährte, haben wir uns darauf konzentriert, Identitätspolitik eher kleinteilig zu betreiben und uns nicht so sehr im Kontext der Kulturnation zu verorten. Nur so war es uns auch möglich, den Brückenschlag zur Soziokultur West dauerhaft aufrechtzuerhalten, nach deren Errungenschaften wir uns schließlich benannten: Soziokultur, das war kein ererbter, sondern eher ein geborgter, auf Verdacht übernommener Begriff. Die Etablierungsarbeit im Spartendenken der Kulturpolitik hatten andere mühsam geleistet. Schön daran war, daß wir damit ein Label und folglich eine Zukunft hatten, aber aufgrund der unsicheren Gangart noch immer über genügend Eigenart verfügten. Das Gefühl, das man da hat, beschrieb Jana Hensel in ihrem Buch „Zonenkinder“ sehr treffend: „Mitte der Neunziger, wir waren mittlerweile über fünf Jahre im Westen, hatten wir noch immer nicht gelernt, uns richtig anzuziehen. Jeder sah sofort, wo wir herkamen.“ [4] So war das auch in der Soziokultur, und so sahen damals auch die Förderabrechnungen aus, und alle freuten sich, wie leicht das Leben sein konnte.

Die eigentlichen Differenzen beginnen erst da, wo sie sich nicht mehr oberflächlich als Differenzen zu erkennen geben. Und das auf allen Ebenen. Ich möchte die wichtigsten kurz vorstellen und damit den Erfolg des Konzeptes Soziokultur Ost relativieren, und dies in produktiv gemeinter Hinsicht. Im übrigen haben wir Differenz immer auch als notwendig erachtet, sie wird nur dann problematisch, wenn sie sich in Handlungen und Äußerungen ausdrückt, deren Motivation nicht klar erkennbar ist.

Es gibt also meist unausgesprochene Differenzen:
a) in der Bewertung soziokultureller Akteure aus der Sicht unterschiedlicher Betrachter (Entscheidungsträger, Verwaltungsangestellte West/Ost),
b) in der Bewertung der Leistungsfähigkeit einzelner Bereiche (etwa Kinder- und Jugendarbeit nach dem KJHG),
c) in der Bewertung der generellen Förderwürdigkeit aufgrund heftigerer Verteilungskämpfe in Zeiten knapper öffentlicher Kassen,
d) in der bundesweiten Suche soziokultureller Akteure nach Perspektiven und Entwicklungsoptionen, insbesondere vor dem Hintergrund der Herkunft.

Dies sind auf den ersten Blick Themen, die eigentlichen keinen Zweifel am generellen Erfolg der Soziokultur aufkommen lassen, sondern eher als zwangsläufige Randbedingungen aufscheinen. Doch näher betrachtet verbergen sich hinter ihnen Grundsatzprobleme für eine längerfristige Stabilisierung einer interdisziplinären, ressortübergreifend zu begleitenden Kulturpraxis. Ich möchte diese Punkte kurz näher betrachten.

Ad a.) Der offensive Kanon aller Verantwortungsträger, mit dem die Notwendigkeit einer Soziokultur proklamiert wurde, ist nicht mehr handlungsleitend. Parallel mit der Festigung der Förderebenen entstand ein Konzert unterschiedlichster Wertungen, das aus lokalen und regionalen Besonderheiten gespeist wird, mehr noch aber aus dem konkreten Erfahrungskontext der Verantwortungsträger. Wir fallen hier zurück in häufig unausgesprochene Wertungen wie: Soziokultur, das sind die Subversiven, Wilden, Hausbesetzer, deren Hauptziel in der Pflege eines bestimmten Lebensstils besteht; einen Gewinn für das Gemeinwesen kann man hier weder messen noch erwarten. Das ist eine typisch westdeutsche Perspektive. Eine andere Dimension ist eine mancherorts fortlebende Unterscheidung zwischen Kulturhaus und soziokulturellem Zentrum; schlimmer als das aber ist die Ansicht, wer Soziokultur mache, agiere auf der Basis von Pionierhauswerten. Diese idealtypischen Wertepole West-Ost treten nicht in dieser Reinform auf, bestimmen aber in Tendenzurteilen unsere Arbeit.

Man muß hier aber anmerken, daß zu Beginn ganz bewußt auf die „Westschablone“ der importierten Verwaltungsleute gesetzt wurde, um auch förderpolitisch optimale Wege einschlagen zu können. Wir hatten häufig das Glück, daß dort Leute agierten, deren Schablone sehr differenziert geschnitten war, die also die Errungenschaften einer durchaus subversiv erstrittenen Kulturpraxis mit den konzeptionellen Entgegnungen einer Neuen Kulturpolitik in Zusammenhang bringen konnten. In manch einem Hinterkopf aber haben sich sehr reduzierte Bilder über die Absichten soziokultureller Akteure gehalten; sie korrespondieren häufig mit einem eingefrorenen Lebensentwurf, der aus den siebziger Jahren „West“ stammt.

Ad b.) Was die Leistungsfähigkeit der einzelnen Tätigkeitsbereiche in der soziokulturellen Arbeit anbelangt, wird heute gern die Interdisziplinarität zum Anlaß genommen, die Trägerlandschaft zu minimieren. Im jugendhilflichen Bereich, der gerade für die Soziokultur Ost eine wichtige Säule bildet, verstärkt sich die Konkurrenz zwischen den großen Wohlfahrts- und Jugendverbänden und sogenannten Partikularträgern. Wo vordergründig bisher eher die Akzeptanz einer notwendig jungen Praxis dominierte, treten nun die knappen Ressourcen und der Kampf um die dauerhafte Besetzung bestimmter Aktionsfelder auf die Tagesordnung. Förderbereinigungen vor allem auf kommunaler Ebene beflügeln diesen Verdrängungsprozeß, der gerade deshalb recht demütigend ist, weil er nicht mit einem fachlichen Diskurs verbunden wird. Gerade vor dem Hintergrund der Pisa-Studie können die soziokulturellen Einrichtungen auf ein hohes und ausbaufähiges Potential verweisen, das gerade ihren interdisziplinären Ansätzen und Vernetzungen im Gemeinwesen entspringt. In Sachsen beispielsweise liegt der Anteil an Kindern und Jugendlichen bis 20 Jahre im Gesamtbesucherspektrum bei 47 % (Jahr 2000).[5] Der bisherige Erfolg wird hier, wenn man so will, unterminiert; Soziokultur wird indirekt häufig die Kompetenz streitig gemacht, weil sie nicht die „klassischen Felder“ auf die „klassische Art und Weise“ besetzt. Das, was sie einst auszeichnete und ihr besondere Entwicklungswege im Osten eröffnete, gerät ihr nun zu einem Nachteil.

Ad c.) Dann gibt es freilich die hier schon mit angedeutete Tendenz, daß die gravierenden Haushaltsprobleme, die sich auch in der Kulturförderansätzen niederschlagen, jene besonders hart treffen, die die unspektakuläre, kleinteilige Kulturarbeit leisten. Der Erfolg des Konzeptes Soziokultur muß sich auch daran messen lassen, wie in Krisen mit ihren Existenzrechten umgegangen wird. Hier erleben wir die zeitgemäße Wiederkehr eines affirmativen Kulturbegriffs, nach dem jenes prioritär zu unterstützen sei, das seine Rechte nicht in diesem Leben erworben hat. Der Begriff der „kulturellen Substanz“, an dem wir anfangs stolz partizipierten, hat seine Bedeutung für die Breitenkultur verloren. Das in der Sache nützliche Blaubuch von Paul Raabe[6] schien gerade zu dem Zeitpunkt, wo man offenbar noch einmal klar darstellen mußte, was am Osten nun substantiell sei und über die schweren Jahren kommen sollte. Daß es seit etwa vierzehn Tagen auch eine populäre Ausgabe mit touristischem Bildmaterial gibt, ändert nichts daran, daß hier das Museale bei weitem dominiert. (Ich weiß, daß Paul Raabe aber sehr lange schon und ausgesprochen engagiert mit positiver Intention am Blaubuch gearbeitet hat; er ist einer jener „Westler“, die sehr viel für uns getan haben, insbesondere für die Franckeschen Stiftungen in Halle; das soll damit keinesfalls geschmälert werden!) Ein Blaubuch aber der freien Kulturarbeit und ihres Mindestförderrahmens wäre unbedingt einmal vonnöten; doch würde der Bund die Finanzierung eines solchen Vorhabens mit dem Verweis auf die Zuständigkeit der Länder und Gemeinden sicher ablehnen.[7]

In einem vergleichsweise reichen Ostbundesland wie Sachsen wird beispielsweise die Allgemeine Kunst- und Kulturförderung des Landes im nächsten Doppelhaushalt[8] um durchschnittlich 55 % reduziert. Die Zuschüsse des Landes an die in Sachsen per Gesetz gebildeten Kulturräume als regionale Zweckverbände sind seit 1994 gedeckelt, allein die ausbleibende Dynamisierung gefährdet die Spartenvielfalt in der Förderung. Wenn Sparten ausgeschlossen werden, so kann man davon ausgehen, daß die Soziokultur sehr schnell ins Gespräch kommen wird.

Ad d.) Die vierte Differenz betrifft nun ein Binnenthema der vereinigten Soziokultur. Es ist die bei weitem einfachste. Der Osten war für viele West-Akteure ein ideales Bestätigungsfeld: 1990 hatte die Bundesregierung die Soziokultur in der Beantwortung einer Großen Anfrage der SPD umfassend definiert und gewürdigt, sie als „feste Größe im kulturellen Leben der Bundesrepublik Deutschland“ [9] beschrieben. Damit war auch ein Stück Biographie der Akteure gewürdigt, denn viele der Einrichtungen sind mit ganz konkreten Menschen bis heute untrennbar verbunden. Der Import der Neuen Kulturpolitik in die neuen Bundesländer konnte zeigen, daß Soziokultur wirklich am Nerv von Veränderungen wirkt, daß ihre Akteure Modernisierer und Aktivisten sein mußten, die das notwendig zu Tuende auch wirklich taten. Gleichzeitig und nebenbei konnte der politische Erfolg mit einem empirischen gekoppelt werden: Soziokultur, ein deutsch-deutscher Vereinigungserfolg. Dieser Ansatz ging in der Tat auf, es gibt eine Vielzahl an Beispielen, mit denen hervorragende Aufbauarbeit dokumentiert werden kann.

Doch jedes Kind lernt einmal laufen, und kann es erst reden, verschlägt es manchem Elternteil die Sprache; ein Phänomen, das gerade die 68er sehr gut kennen müßten, waren sie doch selbst recht vorlaut. Man merkt an meiner lockeren Wortwahl, daß hier nicht wirklich ein Problem liegt, doch ist die Suche nach gemeinsamen Perspektiven sehr wesentlich auch von der Herkunft geprägt. Und so fehlt natürlich hier im Osten die identitätsstiftende Gründergeneration. Um so weniger nachdrücklich verteidigt man im Osten auch das eigenwillige, halbfertige Kompositum „Soziokultur“. Um so offener und heterogener ist auch das Spektrum der in den Verbänden assoziierten Einrichtungen und Initiativen. Um so freier und manchmal großzügiger blickt man auch in die Zukunft und bangt nicht in jenem Maße um liebgewordene, mitunter extrem schwer errungene Akzeptanzen und vor allem Umgangsformen: der Schliff im Auftreten, in der Kommunikation ist uns noch fremd; wir wirken immer zu fein gekleidet, in der Wortwahl zu streng, im Duktus zu verbindlich. Und so kommt es nicht von ungefähr, daß die Ostleute in der Suche nach gemeinsamen Perspektiven gerne vorpreschen und ein wenig dominieren. Besonders bemerkenswert ist, daß unser Bundesverband nach Potsdam gezogen ist und die Bundesgeschäftsstelle von einer Ostfrau geleitet wird. Dies wiederum verweist auf eine hohe Beweglichkeit unserer WestkollegInnen!

Doch der Erfolg der Soziokultur Ost wird auch davon abhängen, wie wir gemeinsam Perspektiven entwickeln können, die uns alle betreffen. Auch müssen wir die Tatsache aushalten, daß unterschiedliche Herkunft nicht durch einen gemeinsamen Namen ausgeglichen werden kann. Aber das ist eine Erfahrung, die die gesamte deutsche Bevölkerung noch lange und immer wieder neu machen wird. Insofern bin ich guter Dinge.






Anmerkungen

[1] Vgl. Institut für Demoskopie Allensbach: Kulturelles Interesse und Kulturpolitik. Eine Repräsentativumfrage über die kulturelle Partizipation, den Kulturbegriff der deutschen Bevölkerung und die Bewertung der Kulturpolitik, Allensbach 1991.
[2] Definition des Sozialdepartements der Stadt Zürich.
[3] Der Landesverband ist im Oktober 2002 neu gegründet worden, nachdem ein Vorgänger zerbrochen war. Das Spektrum der unter dem Verbandsdach schließlich zusammenkommenden Einrichtungen ist noch nicht abschließend zu bewerten; generell aber gibt es in Sachsen-Anhalt eine entsprechende Trägerlandschaft. Da aber die Stabilität der Praxis von der verbandlichen Organisation wesentlich abhängt, habe ich diese Einschränkung als angezeigt erachtet.
[4] Jana Hensel: Zonenkinder, Reinbek bei Hamburg 2002, S. 60.
[5] Grundlage ist eine Erhebung der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V., Potsdam 2002.
[6] Paul Raabe: Blaubuch, Studie im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Angelegenheiten der Kultur und der Medien (BKM), Berlin 2001.
[7] Vgl. zur Problematisierung der „kulturellen Substanz“ lt. Einigungsvertrag z.B. Tobias J. Knoblich: Kulturelle Substanz - Einigungsvertrag und gegenwärtige Kulturpolitik, in: kulturpolitische mitteilungen, Nr.99, IV/2002.
[8] Doppelhaushalt 2003/2004, Entwurf der Sächsischen Staatsregierung.
[9] Deutscher Bundestag, Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der SPD vom 25.04.1990, Drs.11/6971, S. 1.